Stoppt Gewalt und Ausbeutung in der Prostitution






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„Wenn ich das vorher gewusst hätte, was Zwangsprostitution ist, und ich informiert gewesen wäre, wie man das erkennen kann, hätte ich genauer hingeschaut und nicht auf Sex bestanden. Es tut mir jetzt leid. Es kann sein, dass ich ohne es zu wissen Kunde bei einer Zwangsprostituierten war.“
Wolfgang, 43 Jahre, aus Frankfurt

„Es ist sehr schwierig, beim ersten Mal festzustellen, ob die Frau freiwillig arbeitet. Zum größten Teil lassen einen die Mädchen das ja auch nicht sofort merken. Es gibt da Anhaltspunkte wie die schlechte deutsche Sprache, eine übertriebene Schüchternheit, sagen wir mal, gegenüber bestimmten sexuellen Neigungen.“
Sven, 28 Jahre, aus Offenbach

„Montag bis Sonntag, 0 bis 24 Uhr, das schafft keine Deutsche, oder kein legaler Mensch. Also im Nachhinein wäre das für mich ein Anzeichen.“
Jakob, 58 Jahre, aus Bad Homburg

„Derjenige, der nichts sehen will, sieht auch nichts.“
Mustafa, 23 Jahre, aus Berlin

„Und das ist der Knackpunkt, was man den Leuten ja vielleicht dann beibringen muss, ein Geschäft ist nur gut, wenn beide was davon haben.“
Boris, 34 Jahre, aus Köln

„Wenn man jetzt so ein eingetragenes Zeichen für Seriosität hätte, das an den Bordellen angebracht wäre, dann wüsste man, da stimmt alles, keine Zwangsprostituierte, gute Hygiene usw.“
Paul, 64 Jahre, aus Frankfurt

„Wenn ich die Frau nicht frage, weiß ich auch von nichts. Man muss es wissen wollen.“
Yilmaz, 31 Jahre, aus Darmstadt

„Ja, also es gibt ja die Hartgesottenen, denen alles egal ist. Und die wird man nicht erreichen. Es gibt dann noch die anderen, die etwas weicher besaitet sind, die würden sich sowieso kümmern. Und alles was dazwischen liegt, ja der Otto-Normalverbraucher, der eigentlich nichts Böses im Schilde führt und wahrscheinlich den größten Anteil ausmacht, da können Informationen wichtig sein.“
Matthias, 44 Jahre, aus Frankfurt

„Ich habe da früher, bevor ich das alles wusste, nicht dahinter geguckt, da hat mich das auch gar nicht interessiert. Ich war da unterwegs und wollte was erleben und das war die Hauptsache.“
Giovanni, 48 Jahre, aus Frankfurt

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